From Teaching to Learning: Moderne Didaktik in der MCI

Dipl.-Ing. Sebastian Metag
Technische Universität Ilmenau
Fachgebiet Medienproduktion
Gustav-Kirchhoff-Straße 1
98693 Ilmenau
Tel.: +49 (0)3677 69-2884
E-Mail: Sebastian.Metag@TU-Ilmenau.de
WWW http://www.tu-ilmenau.de/mt

ANMELDUNG: Bitte melden Sie zur Teilnahme sich bei Sebastian Metag
(Sebastian.Metag@TU-Ilmenau.de) an.

Ziele des Tutoriums

Lehrende im Themenbereich der Mensch-Computer-Interaktion stehen vor der Herausforde-rung, interdisziplinäres Wissen vermitteln zu wollen und arbeiten oft mit heterogenen Ziel-gruppen.
Im Rahmen dieses Tutorium sollen deshalb Ansätze moderner, zielgruppenorientierter und aktivierender Lehre kritisch beleuchtet werden. Dabei stehen dozentenzentrierte wie auch medienbasierte Lehr-/Lernszenarien und Mischformen zur Diskussion. Den TeilnehmerInnen soll die Möglichkeit zur Reflexion eigener Erfahrungen, zum Austausch und zur gemeinsamen Erarbeitung eines praktischen Methodenkoffers für verschiedene Lehrveranstaltungsformen gegeben werden. Daneben soll auch die integrative Vermittlung von Schlüsselkompetenzen als aktuelle Anforderung aus dem Bologna-Prozess thematisiert werden.

Konzeption

Das Tutorium ist als ganztägige Veranstaltung geplant, um genügend Raum für Diskussion und das Üben kleiner Lehrszenarien und zugehöriger Lehrmethoden zu lassen. Alle Teile des Tutoriums integrieren mögliche didaktische Methoden derart, dass sie gleich von den TeilnehmerInnen genutzt werden. Nachfolgend soll die Struktur beispielhaft erläutert werden:

Teil 1: Kennenlernen und Aktivieren. Praktische Vermittlung von Methoden der Aktivierung und Motivation, sinnvolle Nutzung von Spielen, Vermittlung der Bedeutung von Regeln für eine gute Arbeitsatmosphäre, Abgleich von Erwartungen und Grenzen des Tutoriums

Teil2: Lehrziele und Kreativitätstechniken. Gemeinsame Erarbeitung der Bedeutung von Lehrzielen und einer Vision für eine Lehrveranstaltung. Hierfür kommen adäquate Kreativitätstechniken zum Einsatz.

Teil 3: Problemorientiertes Lernen als Möglichkeit zum „shift from teaching to learning“. Dieser Teil wird selbst problemorientiert bzw. fallbasiert aufgebaut sein, um die Methode testen und diskutieren zu können. Die TeilnehmerInnen lernen die Schritte des POL kennen und wenden diese anschließend auf ihre eigenen Lehrveranstaltungen an. Die TeilnehmerIn-nen beschäftigen sich zudem mit dem Umgang mit verschiedenen Lerntypen und Lernstrategien, ihrer Unterstützung durch Präsenzlehre, Blended Learning wie auch e-Learning sowie der grundlegenden Struktur von Lehrveranstaltungen. Die Erkenntnisse werden gemeinsam auf die fachspezifischen Gegebenheiten in der MCI übertragen (Fachdidaktik).

Teil 4: Ergebnissicherung. Abschließend werden die Ergebnisse des Tutoriums zu einem Koffer mit Methoden zur Vermittlung von Fachwissen und Schlüsselkompetenzen in der MCI zusammengefasst. Dafür kommen selbst wieder geeignete, interaktive und kreative Methoden zum Einsatz.

Zielgruppe, Gruppengröße und Rahmenbedingungen

Zu diesem Tutorium sind herzlich alle eingeladen, die sich der Aufgabe stellen oder stellen möchten, Themen der Mensch-Computer-Interaktion in verschiedenen Veranstaltungsformen vermitteln zu wollen. Lehrende und zukünftige Lehrende in Unternehmen, Berufs-/Bildungsakademien sind ebenso willkommen, wie Lehrende an öffentlichen Bildungseinrichtungen und Hochschulen.

Zur Sicherstellung des interaktiven und kollaborativen Charakters des Tutoriums sollten nicht mehr als 15 Personen teilnehmen. Die Gruppengröße ist ideal bei 12 TeilnehmerInnen.

Informationen zur Person

Diplom-Ingenieur für Medientechnologie
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Ilmenau seit 2007
– Lehre und Lehrorganisation in den Fächern „Softwareergonomie“ und „Wissenschaft-liches Arbeiten“
– Doktorand mit dem Thema Ergonomie / Usability von Virtual Reality für die Produktentwicklung
Freiberufliche Tätigkeit als Trainer in den Bereichen Hochschuldidaktik und Schlüsselkompetenzen
Zertifikat für Hochschuldidaktik und Schlüsselkompetenzen der HIT | Akademische Personalentwicklung an Hochschulen in Thüringen
Kenntnisse durch entsprechende Weiterbildungen zu den Themen:
– Kommunikation, Rhetorik, Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit
– Moderation, Beratung, Verhandlung, Führung und Leitung
– Zeit- und Selbstmanagement, Didaktik, Kreativitätstechniken
– Zielgruppengerechtes Schreiben und formale / wissenschaftliche Dokumentation
– Wissenschaftsmanagement, Wissensorganisation
Kenntnisse zu Dokumenten- und Projektmanagementsysteme, eLearning-Systeme (moodle) sowie im Bereich Web-Design

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