Designdenken in Deutschland


Veranstalter des Workshops
Zusammenfassung
Einleitung
Ziele
Inhalt
Organisation und Durchführung
Zielgruppe und Teilnehmerzahl


Veranstalter des Workshops

Arne Berger
Professur Medieninformatik · Technische Universität Chemnitz, Fakultät Informatik
Strasse der Nationen 62
09107 Chemnitz
arne.berger -ätt- informatik.tu-chemnitz.de
http://www.sachsmedia.tv

Uli Straub
Kontinui – Lars Mai, Ulrich Straub Gbr
Karl Heine Strasse 99
04229 Leipzig
uli.straub -ätt- kontinui.de
http://www.kontinui.de

ANMELDUNG: Wenn Sie am Workshop Designdenken in Deutschland teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte mit einer kurzen E-Mail an Arne Berger.

Zusammenfassung

Im Rahmen des Workshops „Designdenken in Deutschland“ soll nicht nur geklärt werden was Design Thinking ist sondern auch seine Rolle als Forschungs- und Betätigungsfeld im deutschsprachigen Raum untersucht werden. Wichtige Fragen dafür sind: Was ist Design Thinking? Wer lehrt, forscht oder arbeitet als Design Thinker? Kernaufgabe ist es, die deutschsprachigen Design Thinker zusammenzubringen.
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Einleitung

Was machen Sie da eigentlich?
Ich bin Design Thinker.
[Stille]
Design Thinking ist keine neue Disziplin, aber im deutschsprachigen Raum noch immer enigmatisch. Im Rahmen des Workshops „Designdenken in Deutschland“ soll nicht nur geklärt werden was Design Thinking ist sondern auch seine Rolle als Forschungs- und Betätigungsfeld im deutschsprachigen Raum erörtert werden.

Dabei untersuchen wir zunächst naheliegendes: Wie macht man denn dieses Design Thinking? Wollen Praktisches erfahren: Wer lehrt, forscht oder arbeitet als Design Thinker?  Und möchten vor allem die deutschsprachigen Design Thinker zusammenbringen.
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Ziele

Der Workshop verfolgt drei Ziele:

  1. Forschung und Praxis des Design Thinking vorstellen.
  2. Die deutsche Community bekannt machen und näher zusammenbringen.
  3. Aufmerksamkeit und Wahrnehmung in Öffentlichkeit, Informatik und speziell in der Mensch-Maschine-Interaktion stärken.


Inhalt

„Von dem richtigen Gleichgewicht der Arbeit aller schöpferischen Organe hängt die Leistung des Menschen ab.“ – Walter Gropius

Fragen die erörtert werden sollen, gliedern sich lose in die drei Kategorien Herz (Meta), Geist (Methodik) und Hand (Machen).

Herz

  • Wie denken Designer?
  • (Wie) kann man Denken (neu)lernen?
  • Kreativität: Science Thinking, Design Thinking
  • Welche Rolle spielen die designhistorischen Wurzeln (Bauhaus, Ulm, Chicago)?
  • Methodik, Inhalte, Methodensets, Designprozesse
  • Kompetenzübergreifend, Zwischendisziplin oder neues Denksystem?
  • Welche Anforderung stellt Design Thinking an Lehre und Praxis?
  • Wie kann Design Thinking im akademischen Curriculum verankert werden?
  • Wie kann Design Thinking in der Wirtschaft verankert werden?
  • Wie lassen sich Auftraggeber überzeugen Design Thinking einzusetzen?
  • Welche (organisatorischen, kommunikativen) Probleme gibt es?
  • Gibt es ein Best-Practice?
  • Wie scheitert ein Projekt garantiert?

Geist

  • Methodik, Inhalte, Methodensets, Designprozesse
  • Kompetenzübergreifend, Zwischendisziplin oder neues Denksystem?

Hand

  • Welche Anforderung stellt Design Thinking an Lehre und Praxis?
  • Wie kann Design Thinking im akademischen Curriculum verankert werden?
  • Wie kann Design Thinking in der Wirtschaft verankert werden?
  • Wie lassen sich Auftraggeber überzeugen Design Thinking einzusetzen?
  • Welche (organisatorischen, kommunikativen) Probleme gibt es?
  • Gibt es ein Best-Practice?
  • Wie scheitert ein Projekt garantiert?
  • Kompetenzübergreifend, Zwischendisziplin oder neues Denksystem?

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Organisation und Durchführung

Senden Sie Ihren Beitrag bitte bis zum 1. Juli 2011 an: arne.berger – ätt – informatik.tu-chemnitz.de

Bitte beachten die zur Einreichung die Autorenrichtlinien der Konferenz.

Bitte schreiben Sie nicht mehr als vier Seiten. Die Einreichungsfrist ist der 1. Juli 2011. Eine Benachrichtigung über die Annahme Ihres Beitrages erhalten Sie am 7. Juli 2011. Besonderen Wert legen wir darauf, dass Ihre Wünsche und Vorschläge für die Durchführung des Workshops berücksichtigt werden: der Workshop lebt von den Wünschen seiner Teilnehmer.

Im Workshop stellt dann idealerweise jede Design Thinkerin ihren Forschungsansatz und ihre Arbeitsmethode in einem kurzen Vortrag vor. Ein Gleichgewicht praktischer und theoretischer Beiträge wird dabei angestrebt. In einem anschließenden moderierten Panel werden die Kernthesen der Vortragenden mit dem Publikum diskutiert.

Die angenommenen Beiträge werden in einem Workshopband publiziert.
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Zielgruppe und Teilnehmerzahl

Der Workshop richtet sich an alle die Design Thinking praktizieren und/oder lehren. Es ist geplant, aus den Einreichungen sechs oder acht Vorträge auszuwählen. Dabei sollen diese gleich auf Praktikerinnen und Wissenschaftlerinnen verteilt sein. Zur Teilnahme eingeladen sind alle die sich mit Design Thinking beschäftigen so zwingend oder scheinbar abwegig diese Verbindung auch sein mag.
Der Workshop soll öffentlich sein, ein interessiertes Publikum ist eingeladen mitzulernen und mitzudiskutieren. Workshopsprache ist deutsch.
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Literaturverzeichnis

Aicher. Die Welt als Entwurf. Ernst & Sohn (1991)
Claussen. Walter Gropius Grundzüge seines Denkens. Olms (1986)
Flusser. The shape of things: a philosophy of design. Reaktion Books (1999)
Jones. Design Methods. John Wiley and Sons (1992)
Krippendorff. The semantic turn: a new foundation for design. CRC Press (2006)
Lawson. How designers think: the design process demystified.  (2006) (Elsevier)
Plattner, Meinel, Weinberg. Design Thinking. Hasso Plattner Institut. (2009)
Rittel. The Resoning of Designers. Arbeitspapier zum International Congress on Planning and Design Theory in Boston (1987) pp. 1-11
Schön. The reflective practitioner: how professionals think in action. Basic Books (1983)

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